Zum 10. Jubiläum des Gebäudes FILUM wird ab Anfang Juni die Fassade des FILUM saniert. Doch die Sanierungsarbeiten tun den Jubiläumsfeierlichkeiten keinen Abbruch.
Von Anfang Juni bis voraussichtlich Anfang Dezember hüllt sich das FILUM in ein Baugerüst. Behoben werden Schäden an der Fassade und den Laubengängen, die durch einen Wasserschaden entstanden sind.
„Da es sich um ein stiftungseigenes Gebäude handelt, ist es uns wichtig, die durch eindringendes Wasser geschädigte Fassade so schnell wie möglich zu sanieren, um weitere Auswirkungen zu verhindern“ erläutert Tanja Langer, Bauingenieurin und Bereichsleiterin Immobilien der KSG. „Damit das den Betrieb des FILUM so wenig wie möglich beeinträchtigt, starten wir in den Pfingstferien mit dem Gerüst und der Einrichtung der Baustelle. Wir planen, die wichtigsten Arbeiten in enger Absprache mit der Musikschulleitung und den ausführenden Firmen in den Sommer-und Herbstferien zu machen. Ziel ist, dass die Fassade zur Adventszeit wieder erstrahlt.“
Organisatorisch soll die Sanierung den Unterrichtsbetrieb des FILUM nur minimal einschränken und auch der Veranstaltungsbetrieb ist davon kaum betroffen. Hierzu wurden im Vorfeld bereits viele Details mit Katrin Bleier, Musikschulleiterin und Claudia Vöhl, der Leiterin des Amts für Bildung, Kunst und Kultur besprochen, um die Beeinträchtigungen durch Baulärm für Unterricht und Konzerte minimal zu halten. Auch mit den umliegenden Schulen ist man frühzeitig ins Gespräch gegangen.
Da das komplette Gebäude eingerüstet wird, ist derzeit im Norden ein Fussgängertunnel unter dem Gerüst geplant. Auf der Westseite des Gebäudes werden die Parkplätze und der Gehweg gesperrt, um – ebenso wie südlich – Platz für Baumaterialien zu schaffen. Die Baustelleneinrichtung und temporären Änderungen der Fusswege erfolgen selbstverständlich in Absprache mit dem Ordnungsamt der Stadt.
„Wir freuen uns sehr, dass das Gebäude von aussen zum 10. Geburtstag wieder „chic“ gemacht wird“, so Katrin Bleier. „Auch wenn sich das FILUM den Sommer über unter dem Gerüst verbirgt, findet der Unterricht statt und wir rechnen nur mit wenigen Beeinträchtigungen. Soviele Arbeiten wie möglich sollen in den Ferien geschehen.“ Sie gibt einen freudigen Ausblick: “Alle Veranstaltungen, so auch unser „Tag der offenen Tür“ am Samstag, 4. Juli von 10:00 – 14:00 Uhr, das Benefizkonzert „Thursday Night in Filderstadt“ am Donnerstag, 23. Juli, 19:00 Uhr und natürlich auch das Sommercamp in den Sommerferien finden wie geplant statt. Und wir gehen davon aus, dass spätestens zum Abschlusskonzert der Talentakademie (Samstag, 19. Dezember) anlässlich der 10 Jahre FILUM das Gebäude im Dezember wieder gerüstfrei ist.“
Über das FILUM
Die Musikschule Filderstadt ist eine kommunale Bildungseinrichtung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Sie ist Mitglied im Verband deutscher Musikschulen. Derzeit werden an der Musikschule Filderstadt rund 5.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene von 80 Lehrkräften unterrichtet. Neben dem Instrumental- und Gesangsunterricht besteht die Möglichkeit, in einem der zahlreichen Musikschulensembles wie dem Jugendsinfonieorchester mitzuwirken. Mit ihren breitgefächerten Angeboten ist die Musikschule Filderstadt unter der Leitung von Katrin Bleier ein Zentrum für musikalische Bildung mit überregionaler Strahlkraft. Im Jahr 2025 feierte die Musikschule Filderstadt ihr 50. jähriges Bestehen. Seit November 2016 ist die Musikschule der Stadt Filderstadt im Neubau FILUM beheimatet. Der Bau für rund 13 Mio. € wurde durch die Unterstützung der Karl Schlecht Stiftung im Rahmen der Regionalförderung ermöglicht. Mehr zur Musikschule hier im Flyer erfahren.
Über die Karl Schlecht Stiftung
Die Karl Schlecht Stiftung (KSG) ist eine gemeinnützige Stiftung mit Fokus auf „Good Leadership“. Ihre Leitidee ist die Verbesserung von Führung in Business und Gesellschaft durch humanistische Werte. Vor diesem Hintergrund fördert sie Projekte zur Persönlichkeitsentwicklung junger Menschen und angehender Führungskräfte in den Themenbereichen Ethik, Leadership, Entrepreneurship, Kultur, Technik und Regionales. Die Stiftung mit Sitz in Aichtal und einem Büro in Berlin wurde 1998 von Dipl.-Ing. Karl Schlecht gegründet. Der Stifter war Gründer des Betonpumpenherstellers Putzmeister. Mehr zur Karl Schlecht Stiftung hier erfahren.
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